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Geschrieben von Karolin Minkner
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Dienstag, 27 Januar 2009 |
In einem Arbeitspapier zum ökumenischen Lernen von Dirk Oesselmann, Gert Rüppell und Peter Schreiner „Impulse zur konzeptionellen Weiterentwicklung ökumenischen Lernens“ werden die veränderte weltgesellschaftliche Situation und Entwicklungen in der Ökumene beschrieben (Comenius-Institut).
Der Beitrag vom 25.09.2008 ist zu finden unter:
http://ci-muenster.de/themen/interkulturelles.php
Was ist ökumenisches Lernen?
Zusammengefasst nach Werner Simpfendörfer (Akademie Bad Boll/Ökumenischer Rat der Kirchen in Genf) ist Ökumenisches Lernen, die gemeinsame Zukunft dieser Einen Welt zu entdecken, zu entschleiern und zu praktizieren. Erfahrungsfelder ökumenischen Lernens sind z.B. Ökumenische Aufbaulager (Workcamps).
Ökumenisches Lernen ist ein ganzheitlicher Prozess. In internationalen ökumenischen Workcamps z.B. haben die Teilnehmenden durch Erleben der vielschichtigen Bereiche des alltäglichen Lebens die Möglichkeit, einander in der ganzen Lebensrealität und in Gottes Wirklichkeit zu begegnen. Menschen, die einer monokulturellen Umwelt entstammen, erhalten die Chance, Eindrücke und Erfahrungen mit oder über Mitglieder anderer Kulturen zu gewinnen und sich dadurch selbst als Person und Kulturträger besser kennen zu lernen.
Ökumenisches Lernen ermöglicht Primärerfahrungen, bei denen die ökumenische Realität direkt erlebt werden kann (Ökumenische Jugenddienste www.ejbo.de/workcamp ).
Die veränderte weltgesellschaftliche Situation und Entwicklungen in der Ökumene machen es nötig, die veränderten Grundlagen für ökumenisches Lernen zu betrachten und über Perspektiven nachzudenken.
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